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"Aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich."

Dieses Bruchstück eines Bibelverses (Jes 40, 8) ist zentral für die Barmer Erklärung der evangelischen Kirche. Diese Theologische Erklärung der Bekenntnissynode in Barmen vom 31. Mai 1934 ist die zentrale theologi-sche Äußerung der Bekennenden Kirche unter der nationalsozialistischen Herrschaft 1933 bis 1945. Sie richtete sich gegen die falsche Theologie und das Kirchenregime der so genannten „Deutschen Christen“, die damit begonnen hatten, die evangelische Kirche der Diktatur des „Führers“ an-zugleichen. Gleichwohl haben sich in der nationalsozialistischen Diktatur evangelische Christen schuldig gemacht und hat die evangelische Kirche in Teilen durch Kapitulation vor dem Regime versagt.
Bleibt also das Wort Gottes nicht ewig, wenn die Zeiten nicht danach sind? Historiker haben das bis heute nicht eindeutig beantwortet und so müssen wir vermuten, dass eine eindeutige Antwort nicht zu finden ist.
Ewig bleibt das Wort, wenn ich als Einzelner es lebe. Wort wird Wahr-heit, wo es zur Tat wird: So, wenn ich meinen Reichtum teile mit jenen, die zum Leben nicht genug haben. So, wenn ich mich für jene einsetze, die die blanke Not aus ihrer Heimat vertreibt. So, wenn ich einem schlüpfrigen Spruch am Stammtisch entgegentrete, weil vor Gott Män-ner und Frauen gleich viel wert sind.
Wollen Sie Teil dieser Ewigkeit sein?

Ihr Volker Neveling