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An dieser Stelle haben Sie immer wieder von Richtungsentscheidungen für die Finanzen und Liegenschaften unserer Gemeinde gelesen; diese Entscheidungen liegen nun hinter uns und wir sind überzeugt, für die Gemeinde Tragfähiges erarbeitet zu haben. Finanziell mit einer zukünftig ausgeglichenen Ausgaben- und Einnahmenbilanz und vor allem sachlich mit neuen, dem heutigen Gemeindeleben entsprechenden Räumen, die auf unserem Grundstück entstehen. Der Entscheidung folgt die Umsetzung, die sich wegen eines brütenden Haussperlingpärchens und eingenisteter Fledermäuse zunächst verzögerte. Nun aber ist die Brutsaison vorbei und zudem ist Ersatzwohnraum für die Sperlinge in Albachten geschaffen worden. Die alten Gebäude sind inzwischen abgerissen und bald wird der Neubau beginnen. So wie uns der Naturschutz für die brütenden Vögel eine Unwägbarkeit brachte, so wird sicher auch zukünftig das eine oder andere Ungeplante passieren – so wie erst kürzlich mit einem kurzen Stromausfall infolge der Abbrucharbeiten, für den wir uns bei den Betroffenen hiermit nochmals entschuldigen. Aber alles in allem begeben wir uns nun auf die nächste Etappe des Neubaus.

Beim Thema Finanzen ist es uns als Gemeindeleitung wichtig, zu erwähnen, dass wir langjährige Spender für die verschiedensten Vorhaben in unserer Gemeinde haben. Die Mitglieder des Fördervereins spenden regelmäßig und seit langem, wofür wir sehr dankbar sind. Möge Ihr Beitrag Gutes gedeihen lassen.

Daneben steht das zeitliche und oft auch finanzielle Engagement unserer zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter, das wir besonders am 1. Advent würdigen. Zwar in diesem Jahr nicht mit einem größeren Ehrenamtsfest, aber doch gern im Gottesdienst und beim anschließenden Kirchkaffee. Was wäre unsere Gemeinde ohne tatkräftig gelebten Glauben. Auch Ihnen namens des Presbyteriums ein herzliches Dankeschön.

Ehrenamtlich ist auch die Tätigkeit unserer Gemeindeleitung, deren Amtszeit sich absehbar dem Ende zuneigt. In guter evangelisch-demokratischer Tradition wird diese von allen konfirmierten Gemeindemitgliedern gewählt – am 1. März 2020 ist es wieder so weit. Von der Arbeit des Presbyteriums, von den Aufgaben, den Gestaltungsmöglichkeiten und den vielfältigen Aspekten dieses Ehrenamts können Sie sich auf der Gemeindeversammlung am 24. November im Anschluss an den Gottesdienst ein Bild machen. Dort werden Ihnen die jetzigen Presbyterinnen und Presbyter Rede und Antwort stehen. Haben Sie Interesse, Ihre Ideen ab dem Frühjahr 2020 an entscheidender Stelle einzubringen? Stellen Sie sich zur Wahl. Kennen Sie jemanden, die oder der das könnte? Sprechen Sie sie oder ihn an.

Hauptamtlich ist dagegen unsere Pfarrstelle, die aktuell ausgeschrieben ist. Wir suchen also etwa ein Jahr nach Stephan Draheims Neuorientierung in der Polizeiseelsorge eine Pfarrerin, einen Pfarrer oder ein Pfarrehepaar, um neben vielen anderen Aufgaben vor allem Seelsorge und Verkündigung wieder dauerhaft einem „eigenen“ Pfarrer anzuvertrauen. Derzeit werden die eingehenden Bewerbungen gesichtet und erste Bewerbungsgespräche geführt. Da diese Entscheidung an den „Nervus rerum“ unserer Gemeinde rührt, wird dieses Verfahren mit großer Sorg-falt und möglichst breiter Beteiligung der Gemeinde (also auch hier wieder in guter evangelischer Tradition von der Basis her) geführt. Unterdessen sind wir in der glücklichen Lage, die Übergangslösung mit den beiden Pfarrern Krause-Isermann und Dr. Nooke einige Zeit weiterführen zu können. An dieser Stelle möchte das Presbyterium beiden Herren für ihr Engagement, ihre Flexibilität und ihr Einfühlungsvermögen, mit denen sie diese Aufgabe mit Bravour übernehmen, herzlich danken!

Ihnen allen wünschen wir eine gute Advents- und Weihnachtszeit; wir wünschen Ihnen die Muße, die Tiefe der Zeit zwischen den Jahren in seiner Tiefe ausloten zu können; wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr in Gesundheit und unter Gottes Segen.

Ihr Presbyterium