Evangelische Kirchengemeinde Roxel - Albachten - Bösensell  Sitemap | Suche | Impressum

Die Amtszeit des im Februar 2016 gewählten Presbyteriums neigt sich dem Ende zu. Noch eine reguläre Sitzung markiert den Schlusspunkt dieser Legislatur. Und es wartet noch eine große Aufgabe, nämlich die Wahl eines neuen Pfarrers in einem Wahl-Gottesdienst (siehe hierzu den Artikel „Pfarrwahl“).Diese Situation stellt exemplarisch die Arbeit der Gemeindeleitung dar: Als das jetzige Presbyterium seine Amtszeit antrat, war die Aufgabe der Pfarrstellenausschreibung und -wahl nicht vorhersehbar. Die berufliche Neuorientierung von Pfarrer Stephan Draheim hat sich später ergeben und die sich daraus ergebenden Aufgaben mussten nun angegangen werden. Dagegen waren zahlreiche andere Aufgaben durchaus vorherzusehen – allen voran, die Aufgabe, die Liegenschaften unserer Gemeinde in Roxel und Albachten sowie das Mietverhältnis in Bösensell auf den Prüfstand zu stellen.Und so wie einiges erreicht wurde – zu nennen ist die für viele Jahre wiedergewonnene finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Gemeinde ebenso wie der Aufbau einer stabilen Jugendarbeit – so ist auch einiges liegengeblieben. Zum letzteren sind Initiativen zu zählen, die Gemeinde in ihrer gesamten sozialen und demographischen Breite und Vielfältigkeit auch im Rahmen der Kirche wiederzufinden. Basisarbeit zur Stärkung und Erneuerung von Glauben und Bekenntnis bleibt zu leisten. Hier hat das bisherige Presbyterium ein Fundament gelegt durch eine weitere Stärkung des Gemeindebeirats und durch einen soliden Finanzhaushalt. Nun gilt es, inhaltliche und geistliche Arbeit zu vertiefen. Hierfür gibt es gleichsam ein Scharnier zwischen dem alten und dem neuen Presbyterium: Mit fünf Mitgliedern des heutigen Gre-miums bleibt Erfahrung und Wissen erhalten, mit drei neuen und jüngeren Mitgliedern wird es sicher neue Impulse und Ideen geben.Unwägbarkeiten bleiben: Wie wird sich die Zahl der derzeit 3.380 evangelischen Gläubigen weiterentwickeln? Zuzüge in den Neubaugebieten versprechen Zuwächse während die unerbittliche Kirchen-Austrittsrate von ca. 1% unsere Gemeinde im gleichen Maße trifft wie die gesamte Kirche von Westfalen.Schließlich: Der Amtsantritt des neuen Pfarrers bietet wieder eine längerfristige Perspektive für Verkündigung und Seelsorge.So geht die Arbeit der Gemeindeleitung weiter unter dem Bibelwort aus Römer 12, 7:
„Ist jemandem ein Amt gegeben, so diene er.“

Volker Neveling